Gudrun Mader
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Gudrun Mader

 

Gudrun Mader sagt von sich: sie malt weil es gut tut. Es ist Massage für die Seele, ein Wellness-Programm für die Gefühle.

Als Kunsttherapeutin tut sie damit in erster Linie etwas für sich selbst, möchte es aber auch so weitergeben, an ihre Kursteilnehmer, mit denen sie im Kunsthof Glindow und im Treffpunkt Werder intensiv arbeitet. Sie malt aus dem Bauch, dreht und wendet es und findet Figuren, die dann herausgearbeitet werden. 

Angefangen hat sie vor ca. 40 Jahren mit der klassischen Radierung und der Bleistiftzeichnung. Zu dieser Zeit absolvierte sie eine Grafikausbildung. Aufgewachsen ist sie in Bad Homburg bei Frankfurt am Main, wo sie auch die Schule besuchte. Bei einem dreijährigen USA-Aufenthalt,  wurde ihr erster Sohn geboren. Zurück in Deutschland, ließen sie sich in Heidelberg nieder, wo sie sich in Gregors Künstlerwerkstatt in die Spezialitäten der Radierung einarbeitete. Mehrere Fortbildungen auf dem Gebiet der Radierung folgten in der Sommerakademie Trier.

Nach der Geburt ihrer nächsten zwei Söhne wusste sie, sie wollte noch Kunsttherapie studieren, um den Prozess der Kreativität besser verstehen zu können und das Handwerk zu bekommen, um mit Menschen arbeiten zu können. In dieser Zeit bekam sie mehr und mehr Zugang zur freien Malerei.

Nach der Wende kam sie mit ihrem Mann und Kindern nach Werder, wo sie sich 15 Jahre intensiv um den Aufbau von Kulturarbeit im Kunsthof kümmerte. Der Kunsthof wurde weit über Werder hinaus bekannt. Hier fanden Konzerte und Theateraufführungen, Lesungen und Ausstellungen, Musikunterricht und Schneiderkurse statt.

Heute konzentriert sie sich auf das Wesentliche, nämlich auf ihre Malkurse für Erwachsene und Kinder. Dazu richtete sie in der Remise des Kunsthofs eine Werkstatt ein, in dem auch zwei Keramik-Brennöfen stehen. Das Experimentieren mit unterschiedlichstem Farbmaterial und die Verquickung mit Drucktechniken sind ihre Spezialität. Der Spannungsmoment, kurz vor dem Ergebnis des Druckes ist für sie wie das Lüften eines Geheimnisses. Kunstkurse gibt sie jetzt seit 14 Jahren und sie hat das Gefühl, sie lernt durch ihre Schüler immer mehr dazu. Aber besonders liebt sie die Momente allein in ihrer Werkstatt, wie gesagt, Wellness für die Seele.

   "Ich beobachte gerne, mache mir meine Gedanken über die Menschen und die Natur und bringe diese in  Bildern zu Papier. Oft nehme ich später diese Bilder, klebe sie auf Leinwände und male daran weiter - ich wasche wieder weg, kratze raus und übermale und erfreue mich an Überraschungen. Meistens habe ich ein Thema im Kopf, etwas Erlebtes, und wenn ich gerade eine Leidenschaftsstrecke fürs Drucken habe, setze ich alles in Drucke um. Mit Drucken meine ich vor allem Radierungen und Monotypien, manchmal auch eine Kombination von Beidem."